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Ein Duell das keines war !

Doppelsieg für Rob de Vlieger

Nach gut zweimonatiger Pause durfte an der Niersbrücke endlich wieder getrabt werden. Dabei stand natürlich das Kracherduell Broadwell gegen Halva von Haithabu im Mittelpunkt.

Doch aus dem erhofften Zweikampf wurde leider nichts, da Broadwell aus der zweiten Reihe startend bereits kurz vor der von den Beinen geriet und nicht mehr auszuparieren war. Somit war es nur noch eine lockere Trainingseinheit für Halva, der Out of the Slums außen herum begleitete und ihn auf der finalen Überseite mächtig unter Druck setzten und sich im Einlauf locker von den Gegnern löste. Der innen postierte General Lee ( Rob de Vlieger ) fand im letzten Bogen eine günstige Passage und sicherte sich leicht den Ehrenplatz vor Antoine du Bourg ( Roland Hülskath ). Nicht nur dass Broadwell galoppierte, auch insgesamt lief es heute für Champion Michael Nimczyk nicht richtig rund. Obwohl er mit vielen chancenreichen Pferden vertreten war konnte lediglich Arendelle für das Quartier vom Kaiserhof punkten. Die Stute des Stalles Germania rang dabei in einem sehenswerten Finish den außen herum nicht minder überzeugenden Crazy and Quick ( Niels Jongejans ) knapp nieder. Weit zurück holte sich Faday Scott ( Thomas Bos ) das dritte Geld. Dessen Trainer Rob de Vlieger war mit zwei Siegen der Mann des Tages. Zunächst hatte der talentierte Dreijährige Kapitein Bianco keine Mühe beim Jahresdebüt Million PS und Blacksmith in die Schranken zu weisen. Gleich danach trotzte Junior Kite der Außenspur und rang die wie immer in Mönchengladbach überzeugende Jasmine Dragon sicher nieder. Dahinter bot Versace Diamant nach verdecktem Rennen mit Rang drei ein gutes Jahresdebüt.

Sehr überzeugend gewann auch der Italiener Amon Wise As mit Trainer Erwin Bot. Der bildschöne Hengst hatte nach früher Führung keine Probleme die auf der letzten Überseite energisch nachsetzende Jamaica Ferro ( Rob de Vlieger ) und den in Mg stationierten Royal Cash ( Manfred Bandemer ) leicht zu distanzieren. Ein großes Kämpferherz zeigte Windspeed mit Roland Hülskath ! Der Oberdorfer widerstand in Front dem Druck der Konkurrenz und hatte auch noch genug in petto als der hinter ihm liegende Icebear Newport ( Michael Nimczyk ) nach einer wohl nicht ganz sportlichen Fahrspurveränderung seines um den Sieg geschlagenen Stallgefährten Escudo ( Robbin Bot ) auf freie Bahn kam und noch dicht zum Sieger auflief. Eingeleitet wurde der Renntag mit einer Überraschung durch Julnick Shark und Trainer Jochen Holzschuh. Der nun auf der Columbus Farm stationierte Hegeholm Traber lag eigentlich eingangs des Schlussbogens als drittes Pferd an der Innenkante rettungslos fest, doch mit einer Slalomfahrt konnte der Wallach Kosy Occagnes ( Marciano Hauber ) noch kurz vor der Linie abfangen.

© Verein zur Förderung des Rheinischen Trabrennsportes e.V. 2018