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Vorläufe zum Großen Preis der Stadt Mönchengladbach an General Lee und Banker Transs R

General Lee und Rob de Vlieger führen ein straffes Regiment

Es war ein Sieg ohne jegliches Wenn und Aber im Großen Preis der Stadt Mönchengladbach, der Beste hat gewonnen ! Und das war am heutigen Nachmittag auf dem Oval an der Niers ganz klar General Lee. Der mächtige Dunkelbraune sicherte sich schon den von der Papierform her etwas anspruchsvolleren ersten Vorlauf sehr sicher, als er aus dem Mittelfeld heraus Ende gegenüber in dritter Spur angriff und den sich nach langer Führung äußerst tapfer verteidigenden Fuggedaboutit ( Tom Koyman ) noch sehr souverän in die Schranken wies. Rang drei ging an Panoramic ( Hennie Grift ), der in der Todesspur ein enormes Pensum zu absolvieren hatte und dennoch nie aufgab. Im zweiten Vorlauf sprach eigentlich alles für einen Sieg des vor 14 Tagen so imponierend siegreichen Emilion, den Michael Nimczyk vorsichtig ins Rennen führte. An der Spitze legte Orkan von Haithabu ( Thorsten Tietz ) ein enormes Tempo vor, während Cirrus Atout ( Henk Grift ) die Außenspur anführen musste. Es lief alles Emilion, bis zu eben jenen Moment als er sich Mitte der letzten Überseite langsam zum Angriff bereit machte und genau dann wohl das Sulkyrad des Vordermannes touchierte und bis zur Disqualifikation ansprang. So sah dann alles nach einem Sieg von Orkan von Haithabu aus, aber dem Vierjährigen schwanden Mitte des Einlaufs etwas die Kräfte, er driftete eine Spur nach außen und machte somit den Weg für den " Opa " Banker Transs R frei. Robbin Bot und der treue Zwölfjährige nahmen das Angebot dankend an und liefen einem sicheren Sieg entgegen. Genau auf der Linie entriss Croatie d`Amour ( Cees Kamminga ) Orkan von Haithabu noch den Ehrenplatz. Im Finale bestimmte dann Fuggedaboutit vom Fleck weg das Kommando und bekam auch von dem außen hängen gebliebenen Faday Scott ( Thomas Bos ) keinen erwähnenswerten Druck. Hinter diesem hatte Stallgefährte General Lee dann das perfekte Rennen, während Cirrus Atout ( Henk Grift ) im Rücken des Führenden ein kuscheliges Plätzchen gefunden hatte. Mitte der letzten Überseite schritt General Lee dann in dritter Spur zur Tat und erschien im Nu neben Fuggedaboutit. Mitte der Zielgeraden war der Widerstand des Koyman Schützlings dann endgültig gebrochen und General Lee strebte einem souveränen Sieg im Großen Preis der Stadt Mönchengladbach entgegen. Cirrus Atout bedankte sich für den geschonten Rennverlauf und schnappte sich mit Henk Grift noch locker den Ehrenplatz vor Fuggedaboutit. Für Rang vier entwickelte Ennyus Boko ( Caroline Albers ) vom Ende Feldes noch wahnsinnigen Speed.

Das Rahmenprogramm stand dann ganz klar im Zeichen von Robbin Bot, der nach dem Sieg mit Banker Transs R noch drei weitere folgen ließ und damit wichtige Punkte im Kampf um den Bronzehelm sammeln konnte. Mit Jacy di Quattro und Venture Capital hatte er zweimal das ganz klar stärkste Pferd zur Hand und beide Schützlinge gewannen dann auch mit der entsprechenden Überlegenheit. Nicht überlegen, aber leicht gewann Robbin dann noch mit Maranello Bo, der außen herum gegen den Derbyvorlaufsieger Cunningham ( Michael Nimczyk ) eigentlich die deutlich schlechteren Karten hatte. Aber der Habo Schützling trotzte den zusätzlichen Metern und überlief Cunningham noch fast mühelos. Champion Michael Nimczyk hatte heute einige chancenreiche Fuhren Robbin Bot überlassen und kam nach dem Fauxpas mit Emilion lediglich zu einem vollen Erfolg. Dabei bewies Gold Park in einer sportlich höchst ansprechenden TF Prüfung der 6.000 € Garnitur wozu er glattgehend im Stande ist. Während Andre Bakker an der Spitze über die 2.600 m Distanz das Tempo nie abflauen ließ, verbesserte sich Gold Park kontinuierlich außen herum und hatte den Piloten Mitte des Einlaufs geknackt. Mit 1.16,1 / 2.600 m erzielte Gold Park bei nicht optimalen Bahnverhältnissen eine bemerkenswerte Zeit. Rang drei ging in dieser Prüfung an die zuverlässige Frederique Norg ( Caroline Albers ).

Schnellster Tagessieger war ausgerechnet ein Dauerläufer, und der konnte wirklich imponieren. Während Jesse ter Borg mit Candy Blue Chip an der Spitze einer Meilenprüfung ein höllisches Tempo vorlegte, musste Always a Pleasure ( Tim Schwarma ) durch die Todesspur pflügen. Ungeachtet des Tempos machte der Wallach immer neue Reserven frei und gewann noch leicht in 1.13,5 / 1.609 m vor der wohl Bahnrekord für dreijährige Stuten trabenden Candy Blue Chip ( 1.13,8 ). Überraschungssieger des Tages waren Johnny Westenbrink und Kommaar Well, die in einer überpaceten Partie der Anfängerklasse zum Schluss einfach über die Gegner hinwegliefen und damit als 192 : 10 Außenseiter einen sehr großen Anteil daran hatten, dass die V6 Wette nicht getroffen wurde und somit ein Megajackpot von 10.168 € entstanden ist.

Die verbliebenen Tagessieger hießen Klarissa Velten ( Niels Jongejans ) und Duolottatalkin ( Jesse ter Borg ).

Der nächste Renntag findet am kommenden Sonntag, den 20. Dezember statt.

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