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Arius du Douet überrascht im Großen Preis des rheinischen Karnevals

Robbin Bot auf dem Weg zum Bahnchampionat
Spannender Kampf um den Titel Mönchengladbacher Pferd des Jahres

Richtig bunt zu ging es auf der Trabrennbahn Mönchengladbach, denn zahlreichen Karnevalsvereine waren in prächtigen Kostümen zu Gast an der Niersbrücke.
Im Preis des rheinischen Karnevals gab es dann auch eine vielleicht gar nicht so große Überraschung, denn der Sieger Arius du Douet (Simon Woudstra) hat schon mehr als 370.000 € zusammen getrabt und wurde wohl nur deshalb so unterschätzt weil er ein Großteil dessen in seiner Spezialdisziplin, dem Trabreiten verdient hatte. Favorit war in dem kleinen Sechserfeld TomNJerry Diamant, den Michael Nimczyk gegen seinen erst drei Jahre alten Stallgefährten Gladiateur in Front schickte.
Das rief dann Henk Grift auf den Plan, der mit Glen Ord Superb kräftig beim Champion anklopfte und schließlich auch die Führung übernehmen durfte. Dessen Stallnachbar Arius du Douet legte sich daneben und somit waren die beiden Nimczyk Traber innen zur Tatenlosigkeit verdammt. Trotz Außenspur erhöhte der Franzose stetig den Druck auf den Stallgefährten und hatte auch Mitte des Einlaufs den Widerstand von Glen Ord Superb gebrochen. Auch auf die Attacke des spät freikommenden TomNJerry Diamant hatte Arius immer eine Antwort und bescherte seinen Anhängern die sehr attraktive Siegquote von 18,3 für 1 € Einsatz. Rang drei verteidigte Glen Ord Superb vor Gladiateur, der viel zu spät freikam um noch mehr zu erreichen. Dennoch machte der Bird Parker Sohn einen sehr positiven Eindruck und sollte für ein geplantes Auslands Engagement bestens gerüstet sein.

Die andere Abteilung der besten Tagesklasse war eine sichere Beute von Chapter One und Michael Nimczyk, der im zweiten Paar hinter Khalid perfekt postiert war und seine Lokomotive im Einlauf mühelos stehen ließ. Der tapfere Khalid verteidigte das zweite Geld aber sicher gegen Skyfall, der nach einer Pause ebenfalls sehr gut gefallen konnte. Seinen zweiten Tagestreffer landete Micheal Nimczyk gleich anschließend, als er mit der Stall Habo Stute Lusiana Bo Start - Ziel immer neue Reserven frei machte und Velten Revenge und Paavo Nurmi sicher auf Abstand hielt. Ein wenig verwundert war der Beobachter, warum es auf den Plätzen keine Überprüfung gab. Velten Revenge driftete im Endkampf nach außen und setzte dem attackierenden Paavo Nurmi ein Rad vor, worauf dieser korrigiert werden mußte, Schwung verlor und damit wohl auch eine bessere Platzierung. Dass Michael Nimczyks zweiter Mann Robbin Bot heute genauso viele Rennen wie sein Chef gewinnen würde, damit hatte wohl niemand gerechnet. Zunächst war Robbin mit der aus einer Pause kommenden Janika Bo erfolgreich, die in einer Meilenprüfung fast da gesamte Feld überlief und den gut gefallenden Esprit d`Albigny und Graf Bismarck bezwang. Punkt zwei war dann mit Escudo fällig, der mit dem dritten Treffer in Folge zum Seriensieger wurde und einmal mehr zeigte wie sehr ihm Rennen aus der Deckung gefallen.

Durch dieses Unentschieden hielt Robbin Bot seinen 4 Punkte Vorsprung auf Michael Nimzcyk und dürfte bei zwei verbleibenden Renntagen nur noch schwerlich einzuholen sein.
Deutlich spannender sieht es da bei den Vierbeinern aus. Während Winslet und Velten Roncalli als Tabellenführer in ihren Aufgaben doch recht blass blieben konnten Kalisco (Julia Knoch) und Sternschnuppe Poet ( Nick Schwarma ) durch ihre Siege in Amateurfahren zu den Führenden aufschließen und haben nun ebenfalls vier Siege an der Niersbrücke in 2019 auf ihrer Scorecard stehen.
Den größten Außenseiter Sieg des Tages sah man gleich in der Auftaktprüfung. Hier machte Prime of Life mit Markus Bock gegen die angreifende Favoritin Jacy di Quattro immer neue Reserven frei und sorgte dafür, dass sich ihre Fans über das 45- fache des Siegeinsatzes freuen durften.

Die überlegenste Siegerin des Tages war Esta Fete Benach die mit Danny den Dubbelden ihren elf Kontrahenten nicht die Spur einer Chance ließ und dabei bewies wie sehr ihr die Bahn in Mönchengladbach behagt.
Für Mass Finest und April April blieben da weit zurück nur die besseren Plätze.
Kaum ein Renntag in Mönchengladbach an dem der junge Niederländer Niels Jongejans keinen Sieger stellt. Seine heutige Siegerin heißt Jasmin Dragon. Der sehr grossrahmige und sichtlich noch etwas unreife Stute machte sich nach knapp einer Runde im Rücken von Finch Hatton ( Tim Schwarma ) auf den Vormarsch und bekam ihren nicht minder gefallenden Schlepper kurz vor der Linie in den Griff. Rang drei sicherte sich in diesem 13 Feld ( ! ) der Anfängerklasse Eddy Constantine mit Jan Thirring.
Die beiden verbleibenden Amateurprüfungen gingen an Royal Cash (Frank Kelm) und Versace Diamant (Tom Karten).

Der nächste Renntag in Mönchengladbach findet am Sonntag 8. Dezember statt und startet bereits um 11.00 Uhr mit zwei PMU Prüfungen.

© Verein zur Förderung des Rheinischen Trabrennsportes e.V. 2018