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"Der hätte auch mit einem Sandsack im Wagen gewonnen" - Windspeed eine Nummer zu groß für die Gegner

Fast and Furious dominiert erwartungsgemäß die beste Tagesklasse

In deutschen Trabrennsport kommt es bei einer kompletten Tageskarte nur noch sehr selten vor, dass es nicht mindestens einen Mehrfachsieger gibt. Heute gab es in Mönchengladbach in zehn Rennen zehn verschiedene Siegfahrer. Den wohl eindrucksvollsten Sieger stellte Roland Hülskath, der Windspeed beizeiten ins Kommando beorderte und bis Ziel eine so hohe Pace anschlug, dass die Konkurrenz ihm nur in respektablen Abstand zu folgen vermochte. Am besten gelang dies noch Hannah Hazelaar, die sich trotz Todesspur zum Ehrenplatz gegen den immer besser werdenden Declic Julry durchbiss.

Nach zwei fehlerhaften Vorstellung in Berlin bestätigte Fast and Furious mit Michael Nimczyk einmal mehr seine Vorliebe für seine Heimatbahn und blieb nachdem er auf der ersten Überseite das Kommando übernommen hatte sicher gegen den gesteigerten Lordano Ass und " Mister Zuverlässig " Candyman Hornline voraus.
Besten Amateursport bekamen die Zuschauer im achten Rennen zu sehen. Hier startete Libero mit Nick Schwarma im Sulky eine Runde vor Schluss einen Zwischenangriff und konnte kampflos das Kommando von Hercules Petnic übernehmen, der zuvor mit einigem Aufwand die Spitze übernommen hatte. Erst Mitte des Schlussbogens kam dann wieder Bewegung ins Feld als Felinas Boy beherzt angriff und damit auch Platz schaffte für Edwin Hornline, der trotz starken Endspurts Libero nicht mehr gefährden konnte. Rang drei ging an Hercules Petnic.

Seine beeindruckende Siegesserie weiter ausbauen konnte Esprit d`Albigny, der eigentlich mal wieder für eine TF Prüfung vorgesehen war, nach diese aber nicht zustande kam in ein Amateurfahren auswich und auch diese Aufgabe in der Hand von Pia Ahokas ganz cool löste. Der Fuchs wurde behutsam in die Partie geführt und lag zunächst am Ende des überschaubaren Feldes. Mitte gegenüber hängte sich der Wallach an den attackierenden Hallo Bo an und schritt dann selber ausgangs des Schlussbogens endgültig zur Tat und hatte keine Mühe Hallo Bo und den lange führenden Höwings Turbo Tom auf die Plätze zu verweisen. Bei der anschließenden Siegerehrung sagte Pia Ahokas ganz bescheiden : " Esprit hätte auch mit einem Kartoffelsack im Sulky gewonnen, der ist ganz toll zu fahren. " Sympathische, aber unberechtigte Bescheidenheit der frisch verheirateten Fahrerin, denn besser hätte man Esprit nicht vortragen können.

Nur gute Leistungen hatte man bisher von Versace Diamant gesehen, doch mit einem Sieg wollte es einfach nicht klappen. Diesen Bock sollte heute Juniorbesitzer Tom Karten umstoßen, der mit dem dreijährigen Wallach sofort das Kommando übernehmen konnte und bis ins Ziel A Magic Quick und Inman nicht zu nahe kommen ließ.
Völlig unterschätzt wurde in der Auftaktprüfung Floris van Egmont, der in Belgien gegen Gegner eingesetzt wurde die teilweise mehr als 40.000 € Gewinnsumme hatten. Heute startete er mit Markus Bock in der 1.400 € Garnitur und zog nach einen Rennen im Mittelfeld zum Ende auf und davon. Seine Anhänger durften sich über eine Siegquote von 14,60 € für 1 € Einsatz freuen. Für Blacksmith und den fehlerhaften Ikarios blieben nur die besseren Gelder. Die verbliebenen Rennen gingen an Arabesk Hazelaar ( Christoph Pellander ), I Am Velten Scott ( Niels Jongejans ), April April ( Ralf Oppoli ) und Simb Laredo mit Johann Neels.

Der nächste Renntag findet bereits kommenden Sonntag, den 6. Oktober statt.

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