Verein zur Förderung des rh. Trabrennsportes

Vorschau 14. Mai 2026

Ein gigantischer Pool von 25.000 € wartet auf die Wettfreunde in der V6

Kein Wetter hatte am 12. April die Pferde Stepping Harry (6,0), Vriend (5,2), South Carolina AS (1,8), Rajah (170,8), Jaccomo (1,4) und Pipa Massive (1,3) komplett auf dem V6-Schein, sodaß sich dabei ein Jackpot in Höhe von 14.342,26 € anhäufte, der nunmehr am 14. Mai zur Ausschüttung gelangt, angereichert mit einer Pool-Garantie von 25.000 €.

Auch dieses Mal könnte es wieder so richtig im Karton rappeln, denn etliche Rennen lesen sich wie Kreuzworträtsel. Dabei ist ein herausguckendes Bankpferd nur in den seltesten Fällen auszumachen. Los geht es im 4. Rennen mit dem „Michael Nimczyk-Rennen“, wo mit dem letztlich zweitplatzierten Nitro Greenwood ein möglicher Sieger antritt, der aufgrund der Fahrererlaubnisse von Marian Falk Weißmeier vom innersten Startplatz ins Rennen darf. New Fine Edition (Christoph Pellander) beendet eine Pause, ist nach Vorjahresform unbedingt allererste Wahl und mit Odessa Greenwood kommt eine aktuelle Gelsenkirchener Siegerin an den Ablauf, die mit Thomas Maassen einen derzeit starken Fahrer an Bord hat. Um nicht gleich im ersten V6-Rennen auszuscheiden, wird man auch nicht drumherum kommen, einen Explosive Ris (Mario Zdziarstek) anzukreuzen, der in Gelsenkirchen jetzt zwei starke Vorstellungen abgeliefert hat.

Auch im zweiten V6-Rennen wird man nicht mit nur einem Kreuzchen auskommen. Neben Njord Invicta (Michael Nimczyk) ist auf jeden Fall auch mit dem Doppelsieger Eagle Spav (Robbin Bot) zu rechnen, der jetzt zwei Siege herauslaufen konnte und eine weitere, gute Alternative darstellt. Sieganwärter Nummer drei ist dabei Pebbles Stone (Marciano Hauber), der mit drei lupenreinen Siegen aus Gelsenkirchen, Berlin und Hamburg antritt.

Im dritten V-6-Rennen wird man sich dann mit dem letztlichen Sieger Proud Beuckenswijk (Marciano Hauber), Bella Tyrolia (Robbin Bot) und MilleFleur (Michael Nimczyk) beschäftigen müssen, möchte man nicht spätestens hier aus der Wertung fliegen.

Hammerdick kommt es dann im „Nicole Holzschuh-Rennen“, wo eigentlich Artful Honey das gegebene Pferd sein sollte. Die Stute hatte mit ihrem heutigen Fahrer, Nick Schwarma, in Hamburg gewonnen, blieb dann aber bei den folgenden Auftritten ein wenig hinter den Erwartungen. So werden dann auch Pferde wie Keep on Nordic (Wolfgang Ullrich), Herbie (Marcel Matten) oder Ina Gual (Rodegang Elkendorf) wieder urplötzlich interessant.

In der gewinnarmen Garnitur sucht man dann ebenfalls verzweifelt nach einem Stellpferd, denn mit Westwood (Robbin Bot), Independent (Marciano Hauber) und Opera OE (Tim Schwarma) kommen drei Pferde frisch aus der Qualifikation, deren Leistungsvermögen man „noch“ nicht kennt. Und mit Furiosa (Michael Nimczyk) und Cracker Jack (Julia Holzschuh) sind zwei Kandidaten zur Stelle, die bereits ordentliche Ergebnisse erzielt haben.

Vielleicht hat man dann zum V6-Abschluss mit Jeps de Guoz (Michael Nimczyk) den letzten Sieger gefunden, der sich in Berlin jetzt einige Male wieder von seiner besseren Seite gezeigt hatte. Wer sich darauf aber nicht 100 % verlassen möchte, der wird Pferde wie King of Swing (Kevin Onderwater), Haut En Couleur (Dieter Brüsten) oder Keep on Running (Jouni Nummi) eine Chance geben.

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